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RAID AUSTRIA OST

von Christel Leer

Ja und dann begann die RAID ! Ich hatte mich fuer die Raid Ost entschieden, da das Ende meiner Reise in Salzburg lag.

Am ersten Tag gleich kam ich mir wie der Riese Goliath vor, als ich die Welt in MINIMUNDUS betrachtete.

Unterwegs wurde uns noch ein Fahrzeugmuseum geboten und bekamen wir einen gratis Imbiss mit steirischen Spezialitaeten.Großklein

Der Tag endete auf Fuzzi's Treffenplatz in Hatzendorf.

Am zweiten Tag hatten wir die Gelegenheit, Oesterreichs groesste Tropfsteinhoehle zu besichtigen.

Der Spaetnachmittag fuehrte uns dann nach Goess, wo wir die Brauerei besichtigen konnten, wo dieses leckere Goesser Bier hergestellt wird. Natuerlich durften wir auch die verschiedenen Bierarten probieren NUR wir mussten noch ca. 80 km fahren und MEIN FUEHRERSCHEIN ist sooo kostbar !!! Darum habe ich nuuur 2 Schlueckchen probiert und mir das Trinken von Goesserbier fuer den Abend aufbewahrt und dieser Abend war auf einem sehr schoenen Campingplatz (nicht ohne Zutun von "Da Ingenoer!” )

Der dritte Tag fuehrte uns ueber zwei wunderschoene Paesse (ich geniesse es immer wieder) zum Hallstaetter See und fuhren wir mit einem Boot nach Hallstatt und dann mit einer Seilbahn hinauf zu einem Salzbergwerk. Nachdem wir uns alle in "Schutzkleidung”gekleidet hatten ging es ueber Rutschen wie der Sausewind hinunter bis zum Salzsee.

Nachdem wir das Tageslicht wiedersahen, brachte uns das Bott wieder zurueck zu unsern Autos und ging es zu unserm Uebernachtungsplatz in Bad Goisern, den ich bereits kannte, da dort das diesjaehrige Hollarei stattgefunden hat.

Gmundner KeramikDer vierte Tag brachte uns u.a. nach Gmunden, wo wir die beruehmte Gmundener Keramikfabrik (Fabrik darf man eigentlich nicht sagen, da alle Gegenstaende von Hand hergestellt werden) besichtigen konnten.

Weiter ging es nach Steyr mit seinem historischen Stadtzentrum, ja und dann wurde uns eine gemuehtliche Fahrt entlang der Donau versprochen. Doch immer geradeaus fahren ist doch langweilig und darum haben die Leute dort extra fuer uns eine UMLEITUNG gemacht. Und wieder ging es - Kurve nach rechts - Kurve nach links - herauf und hinunter bis zu Ribisels Treffenplatz - wo ein "richtiger” Koch fuer unser leibliches Wohl sorgte.

Der fuenfte Tag brachte uns zum beruehmten "Stift Melk”, das wir besichtigen konnten. Inzwischen hatte es sich in der Gegend herumgesprochen, dass sich so ein komisches Federvieh auf den Strassen bewog, und DAS wollten andere Doerfer auch sehen und durch eine (genau) UMLEITUNG kamen auch diese Leute in diesen seltenen Genuss !

Dann wurde im "Stausee Ottenstein” die Moeglichkeit zum Schwimmen geboten, was von vielen bei der Hitze als willkommene Abkuehlung wahrgenommen wurde.

Und dann ??? Und dann kamen wir an den schoensten Uebernachtungsplatz der Raid. StiefernErreichen konnte man ihn nur ueber eine Karrenspur (man dachte schon: wo fuehrt die denn nur hin?) und da lag sie - die Wiese! Und was fand ich da? Ein Haeuschen - nein zwei! Zwar ohne Herzchen, aber richtige Plumsklo's - sogar mit Saegespaenen - ganz so wie es in den ersten Jahren der Ententreffen war - fuer mich HERRLICH NOSTALGISCH 111 Auch das Fass mit Trinkwasser fehlte nicht.

Der sechste und letzte Tag fuehrte uns zunaechst nach Retz, wo wir den groessten Weinkeller Oesterreichs besichtigt haben. (Die ganze Altstadt ist unterkellert). Wir durften ein Schlueckchen Wein probieren - ein Schlueckchen nur, denn wir mussten ja noch weiterfahren. Beinahe waere ich dort geblieben, denn in Retz wird die Fernseh-Serie "Julia - eine besondere Frau”mit Christiane Hoerbiger aufgenommen, und montags begannen neue Aufnahmen, fuer die noch Statisten gesucht wurden (stellt Euch nur vor - ich waere entdeckt worden !!!)

Automuseum PoysdorfDoch ich habe mich dann doch entschlossen, weiter zu fahren.

Nach dem Besuch eines Oldtimer-Museums erreichten wir unsern Uebernachtungsplatz (ein Sportplatz mit Duschen) was bei aller Nostalgie doch herrlich war.

Abends waren wir dann zu Gast in einem Weinkeller (ha ha ha auf Laufabstand !!! und wir durften Wein probieren und haben genossen.

Am andern Morgen war dann das grosse Abschiednehmen, denn bis auf eine Hand voll fuhren alle Raid-Teilnehmer weiter. Nach noch einem gemuehtlichen Abend hiess es dann am naechsten Morgen auch fuer mich Abschied nehmen und fuhr ich nach Krems zu meinen Freunden, bei denen ich dann bis Samstag blieb. Von dort ging's weiter nach Salzburg, wo ich dann einen herrlichen Sonntag verbrachte, mit als Kroenung die Auffuehrung des 'JEDERMANN' bei den Salzburger Festspielen.

Ja und Montag Morgen ging es dann Richtung Rotterdam, wo ich dienstags ankam - muede, aber gluecklich !!!

Den Menschen, die diese Raid ausgearbeitet und somit moeglich gemacht haben, moechte ich auf diesem Weg von Herzen Dank sagen. Es war wunder- wunderschoen !!!

Eure

Christel aus Rotterdam.

 

 

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